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DIE LINKE. Bocholt
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Aktionsvideo über Wüsten-Abzocker

No Nazis Bocholt

Rainer Sauer in der ARD

In einem Beitrag der ARD über die Agenda 2010 kommt Rainer Sauer zu Wort und erklärt dort, warum die SPD nicht mehr wählbar ist. In der Sendereihe „60x Deutschland“, die am 16. Mai ausgestrahlt wurde, wurde rückblickend dargestellt, was die SPD und der Altkanzler und ehemalige Parteivorsitzende Schröder mit ihrer Agenda 2010 an Sozialabbau und Veränderungen zugunsten der Reichen betrieben haben. Und wie ihr die Mitglieder davon gelaufen sind. Moderiert wird die Sendereihe im Abendprogramm von Sandra Maischberger.  

 Der Beitrag mit Rainer Sauer ist noch abrufbar.

Willkommen beim Stadtverband DIE LINKE. Bocholt

Bocholter LINKE hat einen eigenen Video-Kanal: www.youtube.com/user/DieLinkeBocholt

Bocholter Linke will Umweltzerstörung durch CO² entgegentrotzen

Das „Für“ und „Wider“ über so genannte Heizpilze beherrscht in Bocholt die öffentliche Diskussion. Die Bocholter Linke hält diese Art der „Bürgersteigbeheizung“ für umweltschädlich. "Das ist immerhin bewiesen, das ist belegbar." Doch sind bei Verbotsmaßnahmen oder Ähnliches die Bürger und die Gastronomie vorher zu beteiligen, fordert Linke-Ratsfrau Bärbel Sauer.

In der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch will die Linke von der Verwaltung Auskunft unter anderem darüber, ob Heizpilze in Bocholt vor ihrer Aufstellung genehmigt werden müssen. Wenn nein, welche Möglichkeiten die Verwaltung sieht, den Betrieb solcher Heizpilze einzustellen. Das geht aus einer Ratsanfrage an Bürgermeister Peter Nebelo hervor.

Linke-Pressesprecher und Landtagskandidat Rainer Sauer hält es überdies für erforderlich, gemeinsam mit den Bürgern und allen Verbänden und Organisationen in Bocholt der Umweltzerstörung entgegenzutrotzen. Frei nach dem Motto: „Bocholt bekennt Farbe: Gemeinsam CO² einsparen“.

Die Ratsanfrage zu herunterladen- einfach nur anklicken!

Bocholter Linke will Gigaset im Rat zum Thema machen

Die Bocholter Linke sorgt sich um die Situation bei Gigaset, deren Anteilseigner Arques und Siemens sich offenbar in den Haaren liegen. In der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 10. Februar will die Linke daher die Situation dort zum Thema machen und wissen, was die Verwaltung für den Erhalt des Standortes und der Arbeitsplätze bei Gigaset unternimmt.

Dies geht aus einer Anfrage der Ratsfrau der Linken Bärbel Sauer an Bürgermeister Peter Nebelo hervor, die außerdem Auskunft darüber haben will, ob die Verwaltung über die Vorgänge bei Gigaset involviert ist und ob es seitens der Verwaltung zur Situation bei Gigaset Kontakte zum Betriebsrat und zur Geschäftsführung gibt. „Wenn ja, mit welchen Ergebnissen? Wenn nein, werden Kontakte angestrebt.“

Bundesausschuss will Programmdebatte und NRW-Linke beim Landtagswahlkampf unterstützen

Der neu gewählte Bundesausschuss, das höchste Gremium zwischen den Parteitagen, tagte am Wochenende in Berlin. Neben der Wahl eines neuen Präsidiums, befassten sich die mehr als sechzig anwesenden Delegierten, unter ihnen auch die Bocholterin Bärbel Sauer und weitere fünf Delegierte aus NRW, mit der aktuellen politischen Lage und mit der Situation in der Partei.

Viel Kritik gab es über das Vorgehen um die Nachfolge von Oskar Lafontaine, weil gleich ein ganzes Dutzend von Personen und Funktionen festgelegt wurden, ohne das die Basis daran beteiligt wurde.

Klaus Ernst, der zusammen mit Gesine Lötzsch als Nachfolger von Oskar Lafontaine vorgesehen ist und an der Bundesausschusssitzung teilnahm, sagte, dass niemand den „Oskar“ machen könne, die Linke eine kollektive Führung brauche, die von Ost und West mitgetragen werden müsse.

Einigkeit herrschte bei den Schwerpunkten der Linken in den nächsten Wochen und Monaten: Die NRW-Linke beim Landtagswahlkampf unterstützen, sich den Nazis am 13. Februar in Dresden in den Weg zu stellen und die Programmdebatte anzuschieben. Außerdem wurde zu diesen Themen eine Resolution verabschiedet, der einer ausführlichen Diskussion vorausging.

In das Präsidium, bestehend aus drei Frauen und drei Männern, wurde aus NRW der Soester Michael Bruns gewählt. Herzlichen Glückwunsch!

Sendebeitrag von der Bundesausschußsitzung in der Tagesschau

Ratsanfrage der Bocholter Linken zum geplanten „Fachbereich Kultur“

Nachdem in der Verwaltung bereits über eine Bündelung der Bereiche Volkshochschule, Musikschule, Stadtbücherei und Stadtarchiv zu einem neuen „Fachbereich Kultur“ nachgedacht wird, will die Bocholter Linke erst einmal Klarheit darüber, ob diese Zusammenlegung Auswirkungen auf die Beschäftigten und dem Personalbestand hat.

In einer Ratsanfrage an Bürgermeister Peter Nebelo, will Linke-Ratsfrau Bärbel Sauer in der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 10. Februar außerdem wissen, ob die bisherigen Standorte erhalten bleiben und ob sich durch die Zusammenlegung Änderungen für die Bürger ergeben, die diese Einrichtungen nutzen, bezogen auf Gebühren und Leistungen.

Die Ratsanfrage

Bocholter Linke startet Initiative zu den Sparvorschlägen

Nachdem sich die Bocholter Linke bereits öffentlich gegen eine Erhöhung der Hundesteuer und der Parkgebühren ausgesprochen hat, will sie sich ab kommender Woche Montag (18. Januar) auch mit den weitergehenden Sparvorschlägen des Stadtkämmerers Jürgen Elmer beschäftigen und dazu eine Stellungnahme erarbeiten.

„Wir arbeiten darauf hin, einen alternativen Sparvorschlag zu erarbeiten, der es ermöglicht, das starke Schultern schwache tragen und „Wünsche“ wie etwa nach einer Eislaufbahn hinten anstehen“, so ihr Pressesprecher Rainer Sauer, der außerdem eine politische Initiative in Richtung Bund und Land für erforderlich hält, um ein weiteres Ausbluten der Kommunen durch immer weniger Mittelzuweisungen zu verhindern. Das Treffen am Montag um 19 Uhr im Bürgerzentrum Biemenhorst ist offen für alle Bürger.

Antifaschist Rainer Sauer wehrt sich erfolgreich gegen einen Strafbefehl

Rainer Sauer zeigt seine Anti-Nazi-Homepage

Von Michael Angenendt - Bürgerinitiative "No Nazis"

Bocholt. Rainer Sauer, der Bocholter Antifaschist und Essener ver.di-Sekretär, wehrt sich gegen einen Strafbefehl, den er vom Amtsgericht Bocholt im November letzten Jahres erhalten hat und der damit verbundenen  Zahlung von 1800 Euro.

Der Vorwurf: „Beleidigung“. Auf seiner Homepage „no-nazis-bocholt.de“ soll Rainer Sauer unter der Überschrift „Nazi-Jugend Bocholt“ ein Foto veröffentlicht und damit zum Ausdruck gebracht haben, dass diese Person, die Sauer deswegen anzeigte, der rechtsextremen-(„Nazi“)-Szene in Bocholt angehöre. Die Staatsanwaltschaft Münster ermittelte daraufhin gegen Sauer.

Doch nachdem Rainer Sauer Akteneinsicht nahm, vermutete er, dass hier etwas konstruiert wurde, um ihn im Kampf gegen Neonazis einzuschüchtern. Gegen den Strafantrag legte Rainer Sauer über seinen Anwalt sofort Einspruch ein. Bei Durchsicht der Akte stellten Rainer Sauer und sein Anwalt außerdem fest, dass der Anzeigenerstatter sehr widersprüchliche Angaben machte: Zunächst hatte er behauptet, dass sein Foto auf der Homepage der Bürgerinitiative No-Nazis „bocholt-stellt-sich-quer.de“ gewesen sein soll, deren Gründer vor mehr als zwei Jahren und ehemaliger Sprecher Rainer Sauer war. Nachdem er diese Aussage nicht mehr aufrecht halten konnte, sagte der Anzeigenerstatter, dass er sein Foto auf Sauers Homepage „no-nazis-bocholt.de“ gesehen haben will. Rainer Sauer hingegen entgegnete, dass er von dieser Person kein Foto auf seiner Homepage kopiert habe. Auch habe es auf seiner Homepage nie die Formulierung „Nazi-Jugend Bocholt“ gegeben. Während der Ermittlungen hatte der zuständige Richter beim Amtsgericht Bocholt bereits Bedenken gegen einen Strafbefehl an Sauer geäußert und bemängelt, dass keine Beweise über ein kopiertes Foto auf Sauers Homepage vorliegen.

Sauers Einspruch hatte schließlich Erfolg. Denn vor einigen Tagen erhielt er Post vom Amtsgericht Bocholt, in der ihm mitgeteilt wurde, dass das Verfahren gegen ihn, ohne jegliche Geldauflage, eingestellt werde. Weiter

Bocholter LINKE stellt Einsatz minderjähriger Alkohol-Testkäufer in Frage

Vor Weihnachten hat Bürgermeister Peter Nebelo jugendliche Auszubildende der Verwaltung als Alkohol- und Tabak-Testkäufer eingesetzt. Dass mit dieser Maßnahme „schwarze Scharfe“ erwischt werden sollen, kann laut der Bocholter Linken nicht über pädagogische, rechtliche und moralische Vorbehalte gegen das Verfahren hinwegtäuschen. Für Rainer Sauer, Pressesprecher der Bocholter Linken, „zeugt es von einem verdrehten Rechtsverständnis, wenn Minderjährige dazu instrumentalisiert werden, in vorgetäuschten Verkaufssituationen die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes zu prüfen.“

Um die zweifelhaften Rahmenbedingungen der Testkäufe transparent zu machen, will die Bocholter Linke zur nächsten Stadtverordnetenversammlung eine Anfrage zum Thema einreichen. Dass die Testkäufe beim Versuch, ordnungswidrige Alkohol- und Tabakverkäufe zu vermindern, diese zunächst herbeiführen bzw. fördern, wird in der Anfrage genauso problematisiert wie der Umstand, dass bei der Wahrung des Jugendschutzes offenbar lieber auf Kontroll- und Sanktionsmethoden gesetzt wird statt auf Prävention und Sensibilisierung. Linke-Ratsfrau Bärbel Sauer: „Unsere Anfrage soll dazu beitragen, die unannehmbare Doppelmoral des Testkauf-Verfahrens bewusst zu machen.“

Linke-Stadtverbandssprecherin Anita Lohberg erinnert hierzu auch an den Beschluss der Kinderkommission im Bundestag vom Juni letzten Jahres, in der alle Fraktionen vertreten sind: „Die Kinderkommission appelliert an alle Verantwortlichen in den Landesbehörden, aber auch in den Kommunen, die Jugendschutzbestimmungen einzuhalten und Kinder nicht für Testkäufe einzusetzen. Der Jugendschutz muss für alle Kinder in allen Bundesländern und Gemeinden gelten. Das Kindeswohl verlangt eine uneingeschränkte Einhaltung der Schutzbestimmungen für Kinder. Diese werden mit Kindern als Testkäufer ad absurdum geführt - von staatlichen Stellen wird aktiv gerade das Verhalten herbeigeführt, das durch das Jugendschutzgesetz verhindert werden soll. Testkäufe mit Kindern sind aus ethischen, pädagogischen und entwicklungspsychologischen Gründen abzulehnen. Es ist Konsens in der Gesellschaft, dass es für die Entwicklung der Kinder wichtig ist, ihnen klar und eindeutig zu vermitteln, was „richtig und was falsch“ ist - das Auftreten der Kinder als „agent provocateur“ konterkariert diesen Grundkonsens. Der Zweck heiligt nicht die Mittel.“

Auch der Deutsche Kinderschutzbund hat Testkäufe von Jugendlichen abgelehnt, sagt Lohberg.

Ratsanfrage zu minderjährige Alkohol-Testkäufer

Bocholter Linke gegen Personalabbau und Gebührenerhöhungen

Bereits im Kommunalwahlkampf warb die Bocholter Linke für ein soziales Bocholt. Frei nach dem Motto: "Starke Schultern müssen Schwache tragen!"

Nachdem Stadtkämmerer Jürgen Elmer und Bürgermeister Peter Nebelo vor dem Hintergrund eines Haushaltsdefizits von 17 Millionen Euro in der Ratssitzung am Mittwoch einen rigorosen Sparkurs ankündigten, hat dies die Bocholter Linke auf den Plan gerufen.

Bärbel Sauer, Ratsfrau der Bocholter Linken, und Stadtverbandssprecherin Anita Lohberg, erklären dazu:

Entscheidend ist jetzt, dass bei notwendigen Sparmaßnahmen an den richtigen Stellen gespart wird. Nicht akzeptieren wird die Bocholter Linke, wenn die Stadtverwaltung bei sozialen Projekten und/oder bei den Beschäftigten der Stadtverwaltung und den Eigenbetrieben sparen will. Den geplanten Stellenabbau im Fachbereich Soziales lehnen wir entschieden ab. Wer sich öffentlich gegen Arbeitslosigkeit beklagt, sollte bei sich selber mit gutem Beispiel vorangehen und dafür Sorge tragen, dass die geplanten Stellenstreichungen in der Verwaltung nicht realisiert werden. Gerade in diesem Bereich hätte ein Personalabbau weit reichende negative Folgen für die Bürger.

Widerstand wird es auch geben, wenn die Stadtverwaltung zur Krisenbewältigung zur Politik der Privatisierung greifen will, etwa durch Vergabe öffentlicher Aufträge an private Anbieter.

Den Vorwurf des Stadtkämmerers "Bocholt hat über seine Verhältnisse gelebt" weist die Bocholter Linke ebenso entschieden zurück, sofern die Bürger damit gemeint sind. Vielmehr hat die Politik im Land und im Bund durch eine verfehlte Finanz- Sozial- und Beschäftigungspolitik und einer Politik der Umverteilung von unten nach oben zum Finanzdesaster beigetragen.

Auch ist die Bocholter Linke entschieden gegen Gebührenerhöhungen, wie beispielsweise gegen die geplante Erhöhung der Hundesteuer oder der Parkgebühren. Nun muss endlich Schluss damit sein, dass die Bürger als Melkkühe der Nation herhalten und die Auswirkungen dieser Politik auch noch auslöffeln sollen. Es muss das Prinzip gelten, dass starke Schultern mehr zu tragen haben als Schwache.

Eine Erhöhung der Belastungen für die Bürger und eine Kürzung der Ausgaben allein kann nicht das Ziel sein, um den Haushalt zu konsolidieren. Hier muss langfristig gedacht werden und zum Beispiel Projekte zur Wiederbelebung der Nord- und Osterstraße ins Leben gerufen werden, um die wirtschaftliche Attraktivität Bocholts zu steigern.

Ebenfalls muss mehr in Bocholts Jugend investiert werden, denn die sind Bocholts zukünftige Steuerzahler und dürften nicht durch hohe Belastungen verscheucht werden. Durch die Ausrichtung Bocholts auf soziale Aspekte kann so nachhaltig die Attraktivität der Stadt verbessert werden.

Ein positives Image der Stadt wird so neue Einwohner in die Stadt locken, statt die bisherigen durch hohe Abgaben noch weiter zu belasten!

Auch Linke-Pressesprecher und Landtagskandidat Rainer Sauer hält nichts von den geplanten Gebührenerhöhungen, etwa durch eine Anhebung der Hundesteuer: „Das ist eine reine Abzocke. Dagegen werden wir Widerstand organisieren. Auch ist nicht einzusehen, warum die Parkplatzgebühren erhöht werden sollen. Wenn Bocholt auch zukünftig eine attraktive Einkaufsstadt sein soll, darf jetzt auf keinen Fall von Besuchern mit dem Auto für je angefangene Stunde ein Euro an „Eintrittsgeld“ verlangt werden. Nach Sauers Meinung müssen die Bürger in die Haushaltsberatungen einbezogen werden und kündigt dazu im Januar einen Bürgerantrag an, in dem von der Bocholter Linken  ein "Bürgerbeteiligungshaushalt" gefordert wird. Sauer nennt als Beispiel für einen Bürgerbeteiligungshaushalt: "Wenn im Wohngebiet vor Ort wie kürzlich an der Krechtinger Straße eine Straße erneuert werden soll, müssten die Bürger über das Bauvorhaben bereits bei der Planung einbezogen werden."