Die Bocholter Linke erklärt sich mit den bei Borgers von Kündigungen bedrohten Beschäftigten solidarisch. Zugleich verurteilt sie die Geschäftspolitik von Borgers, die nach Ansicht ihres Pressesprechers Rainer Sauer nur darauf ausgerichtet ist, Arbeitnehmer ihrer Existenz zu berauben, statt nach alternativen Lösungen zu suchen, die Kündigungen von 100 Beschäftigten der insgesamt 1240 Beschäftigen in Bocholt und Dingden überflüssig machen.
Linke-Stadtverbandssprecherin Anita Lohberg: „Wer so mit der Axt Arbeitsplätze vernichtet, braucht sich nicht darüber zu wundern, wenn die Nachfrage nach Zulieferteilen für die Autoindustrie zurückgeht.“ Außerdem zeigt sich Lohberg darüber verwundert, dass im Rathaus Funkstille herrscht, obwohl eigentlich alle Alarmglocken für den Erhalt von Arbeitsplätzen läuten müssten. Aber weder vom Bürgermeister Peter Nebelo noch von den Ratsfraktionen hört man etwas von einem Rettungsanker für die Beschäftigten.
Sollte Unterstützung für den Erhalt der Arbeitsplätze erforderlich sein, können die Betroffenen mit der Linken rechnen, heißt es weiter in der Pressemitteilung der Bocholter Linken.