Die Gaspreissenkung der Stadtwerke (BEW) zum 1. Januar um 0,3 Cent hält die Bocholter Linke für völlig unzureichend.
„Wer ganz Bocholt mit hochwertigen Großplakaten zupflastern kann und vom Plakatmotiv her ein auf Weihnachten macht, wäre ganz sicherlich auch in der Lage, den Verbrauchern die bereits zum 1. November erfolgte Gaspreiserhöhung vollständig und ab diesem Zeitpunkt zu erlassen - statt mit dem Geld der Bürger rumzuaasen“, so Pressesprecher Rainer Sauer.
Linke-Stadtverbandssprecherin Anita Lohberg hat zudem kein Verständnis dafür, dass Beispielsweise CDU und SPD zwar mit Sitz und Stimme im Aufsichtsrat vertreten seien, aber wohl nicht die Interessen der Bürger im Auge haben, sondern vielmehr die der Stadtwerke.
Die Linke kündigt an, die Verbrauchspreise für Strom inklusive Nachtstrom und Gas und die Geschäftspolitik der Stadtwerke zum Wahlkampfthema bei der Kommunalwahl zu machen.