„In dem die Junge Union die Forderungen im Wahlprogramm der Bocholter Linken - wie kostenloses Mittagessen in Schulen und Kindergärten, ein Sozialticket für Bus und Bahn und ein Sozialtarif für Strom und Gas - als unbezahlbar bezeichnet, hat sich der CDU-Nachwuchs nun ganz offiziell von sozial Schwachen, Kindern und Familien verabschiedet“, so ihr Pressesprecher und Bürgermeisterkandidat, der Bocholter Rainer Sauer, als Reaktion auf die Pressemitteilung der Jungen Union vom Dienstag dieser Woche.
An die Adresse von Thomas Eusterfeldhaus gerichtet hält Rainer Sauer es für fatal, dass ein CDU-Ratsherr versucht, die Jungen gegen die Alten auszuspielen. „Damit schürt Eusterfeldhaus einen Generationskonflikt herauf, der alles andere bedeutet als die von der Bocholter Linken geforderte soziale und solidarische Stadt“, so Rainer Sauer. Eusterfeldhaus hatte in der Pressemitteilung gesagt, der Ausgabenwahn der Linken kenne keine Grenzen und er sei aus Sicht der jungen Generation sehr besorgniserregend.
Rainer Sauer weiter: „Ich empfehle Eusterfeldhaus und seiner Partei, sich weiterhin für finanzkräftige Unternehmen und den Banken zu engagieren. Denn für dieses CDU-Klientel ist offenbar Geld vorhanden wie die Schutzschirme zeigen, während einige Monate zuvor noch gemeinsam mit der SPD Rentenkürzungen, Sozialabbau und die Rente mit 67 gefordert und umgesetzt wurden“.