26. Februar 2009

Bocholter Linke an der Seite der Gigaset-Beschäftigten

„Das können und wollen wir nicht akzeptieren, dass bei der früheren Siemens-Telefonsparte Gigaset in Bocholt mehr als hundert Beschäftigte auf die Straße gesetzt werden sollen“, so die Bocholter Linke in einer Pressemitteilung.

„Für Managerversagen müssen Manager in die Pflicht genommen werden statt den Beschäftigten die Existenz zu nehmen und sie in die Arbeitslosigkeit zu entlassen“, fordert Linke-Pressesprecher, der Bocholter Rainer Sauer.

Außerdem bekundet die Bocholter Linke den davon Betroffenen ihre volle Solidarität. „Den Beschäftigten, Betriebsrat und der IG Metall stehen wir uneingeschränkt zur Seite und werden mit ihnen, falls erforderlich, für den Erhalt eines jeden einzelnen Arbeitsplatzes kämpfen“, betont Linke-Stadtverbandssprecher Michael Angenendt.

Die Bocholter Linke sieht im Raum Bocholt eine gravierende Zunahme von Arbeitsplatzabbau und Betriebsschließungen. Sie fordert daher Rat und Verwaltung auf, einen Runden Tisch als Frühwarnsystem zur Vermeidung von weiteren Arbeitsplatzabbau zu gründen, an denen alle gesellschaftlichen Gruppen, Gewerkschaften, Betriebsräte, Bürger und Parteien teilnehmen sollen und so gemeinsam für den Erhalt von Arbeitsplätzen eintreten.