24. Februar 2009

Bocholter Linke will mit eigenem Bürgermeisterkandidaten zur Kommunalwahl antreten

Geht es nach dem Stadtverbandsvorstand, wird Rainer Sauer der nächste Bocholter Bürgermeister. Mit ihm als Bürgermeisterkandidat will die Bocholter Linke in den Kommunalwahlkampf ziehen, falls ihn die Wahlversammlung am Mittwoch, 18. März, um 19 Uhr im Bürgerzentrum Biemenhorst dafür nominiert.

Rainer Sauer, der beim ver.di Bezirk Essen als Gewerkschaftssekretär für den Bereich Medien, Kunst und Industrie zuständig ist, hat der SPD auf Grund ihrer unsozialen Politik und der Einführung von Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze vor fünf Jahren den Rücken gekehrt und den Kreisverband Borken als auch den Stadtverband Bocholt der Linken mitgegründet.

Linke-Stadtverbandssprecher Michael Angenendt: „Wir freuen uns, dass wir der Mitgliederversammlung einen engagierten und fähigen Bürgermeisterkandidaten aus den Reihen der Linken präsentieren können. Rainer Sauer weiß vor allem, wo den Bürgern der Schuh drückt. Für ihn steht die Würde des Menschen im Mittelpunkt. Bocholt hätte damit eine wählbare Alternative. Denn Nebelo (SPD) als auch Grunewald (CDU) bestehen aus einem Guss. Beide sind Befürworter der Agenda 2010 und der Rente mit 67.“

An der öffentlichen Wahlversammlung am 18. März wird eigens aus Düsseldorf Linke-Landessprecher Wolfgang Zimmermann als Redner „Wir zahlen nicht für eure Krise!“ teilnehmen.