Nachdem kürzlich das Haus einer Bocholter Familie durch eine Himmelslaterne vollständig ausgebrannt war, hat die Bocholter Linke jetzt die Initiative ergriffen und Bürgermeister Peter Nebelo darum gebeten, sich dieser Sache anzunehmen und alles zu unternehmen, um eine solche Brandkatastrophe zukünftig zu verhindern. Zudem hat die Bocholter Linke in einem Schreiben die Einzelhandelsgeschäfte darum gebeten, diese „Brandsätze“ aus dem Sortiment zu nehmen.
In dem Schreiben an den Bürgermeister heißt es: „Sehr geehrter Herr Bürgermeister, eine Himmelslaterne hat vor kurzen bei einer Familie in Bocholt einen verheerenden Brand ausgelöst. Das Haus der Familie ist dabei vollständig ausgebrannt. Der Familie ist glücklicher Weise nichts passiert.
Insofern besteht hier dringender Handlungsbedarf.
Daher bitten wir Sie darum, sich dieser Sache anzunehmen und alles zu unternehmen, um eine solche Brandkatastrophe zukünftig zu vermeiden. Auch bitten wir Sie zu prüfen, ob die Stadt Bocholt die Verwendung solcher „Brandsätze“ verbieten kann und wenn ja, davon sofort Gebrauch zu machen.
Sollten Sie als Bürgermeister keine Möglichkeit sehen, sich diesem Anliegen anzunehmen, bitten wir dieses Schreiben als Bürgerantrag gemäß § 24 Gemeindeordnung NRW in den Rat einzubringen.
Gleichzeitig setzen wir Sie davon in Kenntnis, dass wir heute den Bocholter Einzelhandel darum gebeten haben, diese Himmelslaternen aus dem Sortiment zu nehmen.“
Stadtverbandssprecherin Anita Lohberg und Michael Angenendt sowie Pressesprecher und Bürgermeisterkandidat der Bocholter Linken Rainer Sauer wollen außerdem eine Gesetzesinitiative zum Verbot dieser Himmelslaternen über die Bundestagsfraktion DIE LINKE auf dem Weg bringen.
Zum Herunterladen:
Brief an Bürgermeiser - einfach anklicken!
Brief an Einzelhandelsgeschäfte - einfach anklicken!