18. Oktober 2009

Linke nominieren Rainer Sauer zum Landtagskandidat

In einer Wahlversammlung am Wochenende wurde der Lokalpolitiker der Linken Rainer Sauer aus Bocholt als Landtagskandidat für den Wahlkreis Bocholt, Rhede, Isselburg und Borken nominiert. Sauer tritt damit gegen CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst an.

In seiner Vorstellungsrede sagte Sauer, dass der schwarz-gelbe Chaotenhaufen in Düsseldorf abgewählt werden müsse und er sich dafür ins Zeug legen werde. NRW müsse ein sozialfreundliches Gesicht erhalten, in der es weder Studiengebühren noch ein Abholzen von Mitbestimmungsrechten der Arbeitnehmervertretungen in öffentlichen Einrichtungen geben dürfe. Aber genau dies habe schwarz-gelb gemacht, so Sauer, der davon überzeugt ist, dass schwarz-gelb im Land nur noch eine „Restlaufzeit von sieben Monaten“ hat.

An die Adresse von Wüst gerichtet sagte Sauer, dass der Mann ein Sprücheklopfer sei und er die Linke in Wahrheit nur deshalb immer wieder öffentlich versuche zu diskreditieren, um sich inhaltlich nicht mit den Zielen der Linken auseinanderzusetzen. Deshalb, so Sauer, freue er sich auf eine Begegnung mit Wüst im anstehenden Landtagswahlkampf.

Zum Entwurf des Wahlprogramms der NRW-Linken wurde sich unter den Kreis-Linken darauf verständigt, dass mögliche Änderungsanträge der Stadtverbände über die vier Delegierten aus dem Kreis Borken auf dem Landesparteitag am 7./8. November in Hamm eingebracht werden. Auch Sauer ist Delegierter des Landesparteitages.