Die Bocholter Linke-Ratsfrau Bärbel Sauer war am Sonntagnachmittag am Tunnel in Duisburg, wo am Samstagnachmittag durch eine Massenpanik 19 Menschen getötet und mehr als 300 Menschen verletzt wurden. Zusammen mit Werner Wirtgen von der Duisburger Linken zeigte sie sich tief betroffen und sprach am Eingang zum Tunnel mit vielen Teilnehmern, die an der Loveparade teilgenommen hatten.
Bärbel Sauer: „Viele Menschen zündeten dort Kerzen an oder legten Blumen nieder. Die Stimmung in Duisburg ist überall auf halbmast. Nicht die Sicherheit, sondern Profitgier standen hier offenbar im Vordergrund. Die Menschen erwarten von den Verantwortlichen eine Entschuldigung und persönliche Konsequenzen. Auch der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland als oberster Dienstherr der Stadt Duisburg redet sich raus, statt dafür die Verantwortung zu übernehmen und zurückzutreten.