Die Bocholter Linke organisiert Widerstand gegen das Vorhaben der Bundesregierung, kündigt Linke-Stadtverbandssprecherin Anita Lohberg an, weil schwarz-gelb bei ihren Kürzungsplänen besonders Hartz-VI-Empfänger, Familien, Rentner und Arbeitslose im Visier haben.
„Reiche, Banken und Unternehmer sollen hingegen geschont werden“, sagt Linke-Vorstandsmitglied und Pressesprecher Rainer Sauer, der mit seinen Genossen vor allem darauf hofft, dass sich der Protest zu einem parteiübergreifenden und breiten Widerstand entwickelt, bei der alle sozialen Gruppen, Erwerbsloseninitiativen, Gewerkschaften und Kirchen gemeinsam zusammenstehen. Rainer Sauer weiter: „Der Protest muss unüberhörbar werden, denn nur so besteht die Chance, die Schweinereien der Regierung Merkel und Westerwelle aus Berlin abzuwenden. Wenn jeder getrennt für sich seinen eigen Protest organisiert, wird er dadurch leicht überhört.“ Und: Solange der geplante „Sozialkahlschlag gegen die Menschheit“ nicht vom Tisch ist, dürfe es keine Ruhe mehr geben, betont Rainer Sauer, der soziale Unruhen in den Betrieben und auf der Straße für ein legitimes Mittel und für dringend geboten hält.
Am nächsten Mittwoch, 16. Juni, um 19 Uhr lädt die Bocholter Linke daher zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung in das Bürgerzentrum Biemenhorst, Willi-Pattberg-Ring 2, in Bocholt ein. Einziges Thema „Das Kahlschlagvorhaben der Bundesregierung - Widerstand jetzt“. Eingeladen sind alle Interessierten.