Mit einem achtsitzigen Tandem hat die Bocholter Linke am Vormittag (29. August) ihren 48-Stunden-Wahlkampf fortgesetzt. Quer durch Bocholt will das Wahlkampfteam den ganz Tag über Lebensmitteldiscounter in Wohngebieten, die Fußgängerzone in der Innenstadt und am Abend die Kneipenmeile an der Ravardistraße ansteuern. Gesteuert wird das Gefährt zunächst vom Linken-Bürgermeisterkandidat Rainer Sauer und Alexander Kopitz von der Bocholter Linksjugend solid, bevor die beiden StadtverbandssprecherIn Anita Lohberg und Michael Angenendt das Steuer übernehmen.
Mit im Gepäck haben die GenossenInnen mehrere tausend Flyer, Glückskekse mit Beipackzettel „Zum Glück kann man DIE LINKE wählen!“ und rote Bleistifte mit der Aufschrift „Unruhestifter“. Aber auch mit Lautsprecherdurchsagen will die Linke für sich mobilisieren.
Rainer Sauer: „Wir haben heute noch ein ganz schönes Stück harte Arbeit vor uns, aber wir wollen eine andere sozialere Politik und dafür lohnt es sich zu kämpfen. Vor allem wollen wir mögliche Nichtwähler davon überzeugen, wählen zu gehen. Obwohl wir über den Ausgang der Wahl am Sonntag ein gutes Gefühl im Bauch haben.“
Bärbel Sauer, Helge Laumann und Michael Angenendt, alle drei kandidieren auf den vordersten Plätzen der Reserveliste, zeigen sich sehr optimistisch und gehen sogar davon aus, dass nicht nur sie, sondern weitere Ratskandidaten der Bocholter Linken in den Rat einziehen werden.