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Ewald Rademacher (60), Altenpfleger, jetzt Rentner:

Der Neoliberalismus schreitet in Bocholt voran. Die SPD führt ihren neoliberalen Tanz mit der CDU/ CSU auf Bundesebene und rutscht auf kommunaler Ebene weiter ab, weil sie keine eigenen Konzepte hat und nur ein Anhängsel ihrer Bundespartei ist. Sie ist mit ihrer Agenda 2010 und Hartz IV politische Hauptverursacherin der Armut in Deutschland und auch in Bocholt.

Die Linke hat in Bocholt sehr gute Chancen, in den Rat einzuziehen und der Zentrale Unruhefaktor zu sein. Wir werden mit Alternativen zur dieser neoliberaler Politik in die Offensive gehen.

Das Leben in Bocholt verändert sich durch fortschreitende soziale Spaltung in Reich und Arm, in "besser Verdienende“ und Menschen, die für Niedriglöhne arbeiten müssen oder erwerbslos sind. Dieses führt zu Verarmung, Spaltung und Ausgrenzung der Betroffenen. Da möchte ich Gegensteuern und gegenhalten.

Mein Vorbild ist der brasilianische Bischof Dom Helder Camara, der gesagt hat:" Wenn jemand an Arme Brot verteilt, dann gilt er als Heiliger. Sagt er aber, das der Arme Recht auf Brot hat, dann gilt er als links und gefährlich." 

Ich setze mich besonders für die Wiedereinführung einmaliger Leistungen für Kleidung, Schulbedarf und Mobiliar.