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Rainer Sauer (52), Gewerkschaftssekretär:

Im Dezember 2004 bin ich nach fast 30 jähriger Mitgliedschaft wegen der „Agenda 2010“ aus der SPD ausgetreten. Seit dem selben Jahr gehörte ich der Wahlalternative für Arbeit und soziale Gerechtigkeit an, woraus die DIE LINKE hervorging.

Triebfeder meines Engagements war und ist es, eine glaubwürdige Politik im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung durchzusetzen. Dies gilt auch für die Fraktion im Rat. Ob Bocholt mit Sozialticket, kostenlose Mittagessen in Kitas und Schulen, öffentlicher Beschäftigungssektor zu tariflichen Bedingungen oder eine kommunale Umweltpolitik, die diesen Namen verdient: ohne eine starke LINKE im Rat können keine Alternativen zur neoliberalen Politik der Sozialabbauparteien durchgesetzt werden. In diesem Sinne habe ich mich an der Diskussion zum Kommunalwahlprogramm eingebracht. Der Tenor des Wahlprogramms lautet: „Original sozial. Für ein gläsernes Rathaus. Damit man außen sieht, was innen geschieht.

Bocholt braucht eine starke Opposition.“ Ich werde mich für die kommunale Daseinsvorsorge und für die Ausweitung der Mitbestimmung sowohl der Beschäftigten als auch der Bürgerinnen und Bürger einsetzen bis hin zu einem Bürgerhaushalt. Ich möchte in der Ratsfraktion mitwirken, um unsere linken Alternativen zu einer Politik gegen sozialer Ausgrenzung und Privatisierung zu entwickeln und durchzusetzen. Oder gar als Bürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger da sein.

Es gilt, die schwarze Mehrheit zu brechen. Besonders soll jede Bürgerin und jeder Bürger durch uns – DIE LINKE – eine Stimme erhalten.