Für eine soziale und ökologische Stadt!
Für DIE LINKE. Bocholt gehört zu den Grundvoraussetzungen sozialer Sicherheit und Menschenwürde eine sichere, finanzierbare, dem Bedarf entsprechende Woh-nung in einem lebenswerten städtischen Umfeld. Soziale Wohnungspolitik heißt für uns deshalb: vorausschauende und an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Stadtentwicklungspolitik.
Ziel einer modernen Stadtentwicklung muss eine lebendige Stadt für alle sein. Das bedeutet, dass Verkehrsplanung, Wohnungsbau, Naherholung, öffentliche Einrich-tungen und Einkaufsmöglichkeiten auf die Bedürfnisse der großen Mehrheit der Be-völkerung ausgerichtet sein müssen. Nur durch eine zukunftsorientierte Stadtplanung sind die schon jetzt gravierenden Schädigungen im sozialen Bereich und den noch vorhandenen ökologischen Strukturen in unserer Stadt umzukehren. Für uns als LINKE steht im Zweifelsfall Ökologie vor Ökonomie. Ziel muss es sein, schädliche Auswirkungen nicht nur zu verhindern, sondern auch, in der Vergangenheit began-gene Fehler zu korrigieren. DIE LINKE. gibt der Sanierung von bestehenden Wohn-baustrukturen eindeutig den Vorzug vor Neubaumaßnahmen.
Arbeit und Wohnen müssen eng gekoppelt werden, hierzu gehören auch Stadtteilun-terzentren, in denen die Bürger ihren täglichen Bedarf decken können. DIE LINKE. setzt sich auch für eine stärkere Beteiligung von Frauen bei Planungsverfahren ein. Durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit der Stadt sollen Frauen aufgefordert wer-den, ihre Anforderungen an die Stadtplanung einzubringen.
Die Linke. Bocholt setzt sich ein für:
- Bezahlbaren Wohnraum für alle
- Beseitigung von städtebaulichen „Schandflecken“
- Ein Konzept zur Wiederbelebung der Nord- und Osterstraße im Innenstadtbe-reich
- Nutzung des Hertie-Gebäudes weiterhin als Kaufhaus
- Vorrang von Sanierungen der Bestandsgebäude vor Neubaumaßnahmen
- Stadtteilzentren zur ortsnahen Versorgung der Bürger
- Aufbau einer Verbraucherberatungsstelle
- Eine konsequente Bürgerbeteiligung bei der Stadtplanung
- Ein sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten des ehemaligen Arbeitsgerichts
- Ausweitung des Sozialwohnungsanteils im Bestand
- Unterstützung alternativer Wohnformen (z.B. Mehrgenerationenhäuser)
- Förderung von Genossenschaften
- Ökologischer Kriterienkatalog für Neubauten und Sanierungsprojekte